02.09.2010

JGG-Linguistenseminar in Hayama, 27.-30. August 2010

Prof. Dr. Karin Donhauser

Wie spannend historische Linguistik ist, konnten die rund 40 Teilnehmer des diesjährigen Linguistenseminars der Japanischen Gesellschaft für Germanistik (JGG) in Hayama erfahren. Die diesjährige Gastdozentin Prof. Dr. Karin Donhauser von der Humboldt-Universität zu Berlcimg27961in führte in ihren Vorträgen in die neuesten Forschungsansätze und -ergebnisse der historischen Linguistik ein. Dabei stellte sie das Projekt „Deutsch Diachron Digital” (DDD) vor: ein interdisziplinäres Projekt zur Entwicklung eines umfassenden, digitalen und annotierten historischen Referenzkorpus des Deutschen.

Der zweite Teil des Seminars behandelte die Entwicklung und den Schwund des Genicimg2891tivs seit dem Althochdeutschen. Professoren, Dozenten und Doktoranden widmeten sich in Vorträgen, auf einem Workshop und in zahlreichen Diskussionen dieser Thematik.

Prof. Dr. Karin Donhauser wird im Anschluss an das Seminar noch Vorträge an der Kwansei Gakuin Universität in Osaka und der Universität Tokyo halten. Weitere Informationen dazu hier.

27.08.2010

Feierlicher Abschluss des JSPS Summer Program 2010

p8243171alleMit Fachvorträgen und einem Festbankett fand das JSPS Summer Program 2010 am 23. August 2010 seinen Abschluss. Die Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) hatte die Stipendiaten und ihre Gastfamilien sowie Vertreter der beteiligten Organisationen zur Feier ins Tokyo Meridian Hotel geladen. Das einhellige Fazit der Teilnehmer: „Das JSPS Summer Program war eine fachlich wie persönlich sehr bereichernde Erfahrung!”

Seit 1993 kommen dap8243200hfirede1mit jeden Sommer Master-Studierende, Doktoranden und Post-Doktoranden aus den USA, dem UK, Frankreich, Deutschland und Kanada für rund zwei Monate nach Japan, um an Gastuniversitäten zu forschen. Die Initiative ging von der Graduate University for Advanced Studies (Sokendai) aus; 1995 übernahm das Ministry of Education, Culture, Sports, Science and Technology (MEXT) die Schirmherrschaft, 2003 die JSPS. Bewerben können sich Studierende aus den Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften.p8243141

Aus Deutschland wurden dieses Jahr 13 Studierende aus Fachgebieten von Physik bis Film ausgewählt. Beim gemeinsamen Mittagessen vor der Gesamtveranstaltung berichtete die deutsche Gruppe von ihren Erlebnissen:

Matthias Kaiser von der TU Cottbus sah seine Erwartungen „bei weitem übertroffen”. Die Familie seines Gastprofessors von der Tama University habe ihn integriert und „als drittes Kind aufgenommen”. Nora Friedemann, Doktorandin im Fachbereich Chemie, sagte, das Programm habe ihr „beruflich wie persönlich viel gebracht“. Nur die in japanischen Labors verbreitete Sechs-Tage-Woche könne sie sich auf Dauer nicht vorstellen. Manche Teilnehmer berichteten von p8243225gruppesprachlichen wie interkulturellen Unsicherheiten zu Beginn ihrer Tätigkeit, die sich aber bald gelegt hätten. Ina Klinke von der FU Berlin, die am Institut für Neurobiologie zu Bienen forscht, war als einzige Teilnehmerin in einem relativ internationalen Umfeld in einer Arbeitsgruppe am RIKEN-Institut, die unter deutscher Leitung steht. Sie schwärmte von der „einmaligen wissenschaftlichen Atmosphäre” und den „tollen Arbeitsbedingungen”. Interkulturelle Unterschiede konnte sie aber auch dort beobachten: Ein japanischer Forscher sah sich nach einem Vortrag kritischen Fragen ausgesetzt - ein Kulturschock für ihn, da dies in Japan nicht üblich ist. „Ich warte immer noch auf den Kulturschock”, sagte dagegen Marcus Meyer von der TU Chemnitz, der am Komaba-Campus der Tokyo University (Todai) im p8243153seikiFachbereich Mathematik forschte. Die weiteste Anreise an diesem Tag hatte Elnaz Mazandarani, die zwei Monate am Kyushu Institute of Technology in Fukuoka verbracht hatte und dort an der Optimierung von Algorithmen in Bezug auf Kundenpräferenzen in Online-Shoppingportalen gearbeitet hatte.

Die Eröffnungsworte zur dreistündigen Abschlussveranstaltung sprachen Dr. Naoyuki Takahata von der Sokendai und Takayoshi Seiki (Foto), Executive Director der JSPS. Seiki wünschte sich, „dass die Stipendiaten nun Japan als ihre zweite Heimat betrachten”.

Weiterlesen

06.08.2010

PASCH-Schnitzeljagd: Zweite Station beim DAAD

cimg3975Die DAAD-Außenstelle Tokyo war eine von fünf Stationen bei der vom Goethe-Institut Tokyo durchgeführten Schnitzeljagd für Deutschlernende an „PASCH-Schulen“. Im Rahmen des 2008 vom Auswärtigen Amt initiierten Programms „Schulen: Partner der Zukunft” (PASCH) wird ein weltweites Netz aus rund 1500 Partnerschulen aufgebaut. Das Ziel ist es, bei den Schülerinnen und Schülern Interesse an Deutschland und der deutschen Sprache zu wecken.

cimg3999Über einen Zeitraum von sieben Wochen (28. Juni bis 13. August 2010) besuchten die 15- bis 19-Jährigen mehrere Unternehmen, führten Interviews, beantworteten Fragen und schrieben Aufsätze. Manche von ihnen hatten erst vor kurzem mit dem Deutschlernen begonnen - und bemühten sich dennoch, alle Aufgaben auf Deutsch zu bewältigen.

Vier Schülergruppen mit bis zu fünf Teilnehmern kamen am 20. und 22. Juli 2010 zum DAAD, von der

cimg3981

Eine ihrer Aufgaben bei der Schnitzeljagd war es, einen Aufsatz über den DAAD zu schreiben. Deswegen stellten die Schüler viele Fragen, zum Beispiel zur Geschichte des DAAD in Deutschland und Japan, zu seinen Aufgaben, zur Belegschaft und ihren Qualifikationen, zu Stipendien und zum Studium in Deutschland. Das Ergebnis ihrer Mühe steht nun online (PASCH Schnitzeljagd-Aufsätze).

cimg4044In Japan wird Deutsch häufig erst an der Universität angeboten. PASCH-Schüler hingegen beginnen schon früher mit dem Spracherwerb. Während sich die jüngeren Teilnehmer bei der Fragerunde eher allgemein für die deutsche Kultur und kulinarische Unterschiede interessierten, hatten die älteren schon konkrete Pläne. „Ich will in Deutschland studieren”, sagten viele, und wollten wissen, an welchen deutschen Universitäten sie ihre Wunsch-Studienfächer belegen können.

cimg4014Um die nächste Runde der Schnitzeljagd zu erreichen, mussten die Schüler herausfinden, in welchen Branchen die beteiligten Firmen und Organisationen tätig sind. Alle Gruppen lösten die Aufgabe richtig und bekamen einen Umschlag mit weiteren Aufgaben ausgehändigt. Neben dem DAAD besuch(t)en sie die Volkswagen Group Japan KK, Merck Ltd. Japan, Lufthansa German Airlines und das Goethe-Institut.

Die DAAD-Außenstelle Tokyo wünscht allen Teilnehmern viel Spaß und viel Erfolg bei der „PASCH-Schnitzeljagd”!

09.07.2010

Deutscher Innovationspreis 2010
Gottfried Wagener Preis

Inspiriert vom Werk des Wissenschaftlers Gottfried Wagener wurde diese Auszeichnung von zwölf technisch orientierten deutschen Unternehmen und der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Japan initiiert, um die akademische und wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Japan zu fördern. Der Gottfried Wagener Preis wird für wegweisende Forschung vergeben, die von Vorstellungsvermögen und Innovationskraft angetrieben ist, und die kreative und anwendbare Lösungen in den Bereichen Gesundheit, Umwelt & Energie sowie Vorsorge & Absicherung hervorbringt.

Mit der Auszeichnung möchten die Preisstifter junge Wissenschaftler im Alter von bis zu 45 Jahren unterstützen und ermutigen. Bedingung ist, dass sie im Verbund mit einer Universität oder einem Forschungsinstitut in Japan arbeiten. Ihre wissenschaftliche Forschung soll - so das langfristige Ziel des Preises - dazu beitragen, die Lebensqualität zukünftiger Generationen zu sichern und zu erhöhen.

Das Preisgeld für den ersten Platz beträgt vier Millionen Yen, das für den zweiten Platz zwei Millionen Yen. Es werden drei dritte Preise zu je einer Million Yen vergeben. Zusätzlich erhalten die Preisträger ein DAAD-Stipendium für einen Kurzaufenthalt an einem deutschen Forschungsinstitut ihrer Wahl.

Bewerbungen sind bis 12. Oktober 2010 einzureichen.

Weitere Informationen: http://www.german-innovation-award.jp

09.07.2010

Vortragsveranstaltung an der Universität Kyushu

Ito Campus KyudaiIm Rahmen der Initiative „Studentenherzen gewinnen” fand am 1. Juli 2010 an der Universität Kyushu eine Vortrags-veranstaltung über Deutschland und Studienmöglichkeiten dort statt. Dr. Anna Prinz, Gesandtin der Deutschen Botschaft Tokyo, und Dr. Katrin Dohlus von der DAAD-Außenstelle Tokyo reisten dazu an die Kyushu Universität. Auf dem neuen, modernen Ito Campus trafen sie Prof. Sachiyo Suita, Vizepräsidentin der Universität, Prof. Kuniaki Yamashita, Dekan der Fakultät für Sprachen und Kultur, sowie Prof. Keita Fukumoto vom Fachbereich Germanistik. Sie sprachen unter anderem darüber, wie sich die Zusammenarbeit zwischen der Kyushu Universität und deutschen Hochschulen ausbauen ließe. Vizepräsidentin Prof. Suita, die selbst ein Jahr an der Universität Bremen Medizin studiert hatte, zeigte sichGruppenbild mit Vizepraesidentin Prof. Suita an einem verstärkten Austausch mit deutschen Hochschulen sehr interessiert. Auch die Veranstaltungen zum 150. Jubiläum der Deutsch-Japanischen Beziehungen waren Gesprächsthema.

Danach folgten zwei Vorträge von Dr. Anna Prinz und Dr. Katrin Dohlus vor über 100 Studierenden der Kyushu Universität. Dr. Prinz stellte in ihrem einleitenden Vortrag die bedeutende Stellung Deutschlands in der Europäischen Union heraus. Sie verwies dabei auf die Attraktivität der deutschen Wirtschaft, Kultur und Bildung und stellte die aktuellen Veränderungen und Internationalisierungstendenzen der deutschen Hochschulen vor. Dr. Dohlus informierte die Studierenden ausführlich über Studienmöglichkeiten in Deutschland. Dabei machte sie auf die Vorteile Blick in den Vortragssaaleines Studiums in Deutschland aufmerksam und stellte die für Japan relevanten Stipendienprogramme des DAAD vor.

Im Anschluss fand im gleichen Vortragssaal eine Gesprächsrunde mit den Referenten, japanischen Studierenden, die bereits ein Auslandsstudium in Deutschland absolviert hatten oder es in naher Zukunft planen, und deutschen Austauschstudierenden an der Universität Kyushu statt. Darin stellten die japanischen Studierenden spezifische Fragen zum Studium an deutschen Universitäten und erkundigten sich auch nach den ersten Eindrücken der deutschen Austauschstudierenden in Japan.

02.07.2010

Professorin Sabine Kunst zur Präsidentin des DAAD gewählt

© Foto: Sören Stache

© Foto: Sören Stache

Seit 1. Juli steht mit Professorin Dr. Dr. Sabine Kunst erstmals eine Frau an der Spitze des DAAD, der weltweit größten Organisation für akademischen Austausch.

232 Mitgliedshochschulen und 123 Mitgliedsstudierendenschaften des DAAD wählten die 55-Jährige mit großer Mehrheit zur Nachfolgerin des im Februar verstorbenen Professor Stefan Hormuth.

Sabine Kunst studierte Biologie und Politologie (1972-1979) sowie Wasserbauingenieurwesen (1979-1982) an der Universität Hannover. In ihrer akademischen Laufbahn erwarb sie zwei Doktortitel, in den Bereichen Umweltbiotechnologie (1982) und Politikwissenschaft (1990), bevor sie sich 1990 an der Universität Hannover habilitierte. Ihre Forschungen führten sie unter anderem nach China, Südafrika, Mexiko und Brasilien.

Nach zwei Jahren als Vizepräsidentin für Lehre, Studium, Weiterbildung und Internationales an der Universität Hannover wurde sie im Januar 2007 zur Präsidentin der Universität Potsdam gewählt. Seit Januar 2008 gehört sie dem Vorstand des DAAD an. Sie ist außerdem Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Gremien.

22.06.2010

DAAD-Informationsveranstaltung an der Dokkyô Universität

Am 23. Juni 2010 informierte die DAAD-Außenstelle Tokyo im Rahmen einer Veranstaltung des DAAD-Beraternetzes Japan, die von Prof. Dr. Angelika Werner, Professorin für Deutsch, organisiert wurde, Studierende der Dokkyô Universität über Hochschulen und Studium in Deutschland.

Die 1964 gegründete Dokkyô Universität in Sôka bei Tokyo, die auf die 1883 gegründete „Schule des Vereins für deutsche Wissenschaften”  zurückgeht, hat mit die höchste Zahl an Deutschdozenten unter allen japanischen Universitäten und ist, neben dem Goethe-Institut in Tokyo, Standort eines TestDaF-Zentrums. Weiter ist die Universität Partneruniversität von vier deutschen Hochschulen (Liste der Partneruniversitäten der Dokkyô Universität).

Nach der Ankunft an der Dokkyô Universität wurde Dr. Finken, Leiter der DAAD-Außenstelle in Tokyo, vom Präsidenten der Dokkyô Universität, Prof. Dr. Ko Kajiyama, empfangen. Sie führten ein ausführliches Gespräch über die Förderprogramme des DAAD.

Dr. Holger Finken und Miyuki Oyama sprachen gemeinsam mit Prof. Werner und dem Leiter der Abteilung Deutsch, Prof. Takashi Yahaba, vor über 200 Studierenden über die Studienmöglichkeiten in Deutschland und die Stipendienprogramme des DAAD.

Anschließend führten Prof. Werner und Prof. Yahaba die Gäste des  DAAD durch die Amano Teiyu Hall. Dieses beeindruckende fünfstöckige Gebäude wurde 2007 zum Gedenken an das 40-jährige Bestehen der Dokkyô Universität eingeweiht und ist das größte Gebäude auf dem Campus. Gekrönt wird das Gebäude von einer Kuppel, der die des Reichstagsgebäudes in Berlin als Modell diente. Im Erdgeschoss befindet sich eine Museums-Galerie zur Geschichte der Universität, in der die deutschen Wurzeln gut sichtbar werden. Weiter befinden sich in dem Gebäude eine große Bibliothek, Lesesäle und eine “International Communication Zone”, in welcher der deutsche Lernbereich sehr ansprechend gestaltet ist. Diese anregende Lernumgebung trägt sicherlich zur Attraktivität der Universität bei.

22.06.2010

Amtierender Bundespräsident verleiht Philipp Franz von Siebold-Preis an Prof. Dr. Jun Tanaka (Universität Tokyo)

untitledAm 22. Juni 2010 hat der Bundesratspräsident und amtierende Bundespräsident Jens Böhrnsen im Rahmen seines Empfangs für die Teilnehmer der diesjährigen Jahrestagung der Humboldt-Stiftung im Schloss Bellevue in Berlin den Philipp Franz von Siebold-Preis 2010 an Jun Tanaka, Professor für Kunstgeschichte an der Universität Tokyo, verliehen. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird jedes Jahr an japanische Wissenschaftler verliehen, die sich um das bessere gegenseitige Verständnis von Kultur und Gesellschaft in Deutschland und Japan besonders verdient gemacht haben.

Prof. Tanaka hat während seiner akademischen Laufbahn drei akademische Grade - in Deutschlandstudien, Philosophie und Kunstgeschichte - an der Universität Tokyo erworben. Der ehemalige DAAD-Stipendiat (1992/93, Universität Köln) arbeitet seit 1993 an der Graduate School of Arts and Sciences der Universität Tokyo. Seit 2003 ist er dort Assistenzprofessor, seit 2009 ordentlicher Professor.

Ausschlaggebend für die Verleihung des Siebold-Preises an Professor Tanaka waren neben der exzellenten Qualität seiner wissenschaftlichen Arbeiten seine enge wissenschaftliche Kooperation mit Deutschland und seine Beiträge zur Deutschlandforschung.

Prof. Tanaka hat sieben Monographien über Architekturgeschichte, Stadtkultur und Bildwissenschaften geschrieben. Für seine Arbeiten wurde er mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem 63. Mainichi-Buchkulturpreis (2009). Er ist Mitglied mehrerer Fachorganisationen und Fachkommissionen, darunter der Japanischen Gesellschaft für Germanistik (JGG) und der Japanischen Gesellschaft für Deutschlandstudien (JGD).

17.06.2010

Begrüßung der neuen Teilnehmer des „JSPS Summer Program” in Hayama

Am 16. Juni 2010 begrüßten der Executive Director derfinken-jsps Japan Society for the Promotion of Science (JSPS), Herr Naoki Murata, und der Präsident der National Graduate University for Advanced Studies (Sokendai), Prof. Dr. Naoyuki Takahata, im wunderschön gelegenen Shonan Village Center in Hayama die 120 neuen Teilnehmer des „JSPS Summer Program” 2010. Der Begrüßung schlossen sich die nordamerikanischen und europäischen Partnerorganisationen National Science Foundation (USA), British Council, Centre National de la Recherche Scientifique (Frankreich) und DAAD sowie die Kanadische Botschaft in Tokyo an. Diese Organisationen schlagen der JSPS die Stipendiaten des Programms vor. Für den DAAD begrüßte Dr. Holger Finken, Leiter der DAAD-Außenstelle in Tokyo, die Stipendiaten. Das zweimonatige „JSPS Summer Program” bietet den Nachwuchsforschern aus Nordamerika und Europa die Möglichkeit, die Arbeitsweise der japanischen Forschungeinrichtungen kennen zu lernen, in dem sie ihre Forschung unter der Anleitung eines japanischen Betreuers fortführen. Darüber hinaus bekommen die Teilnehmer in der ersten Woche des Programms durch Veranstaltungen, Japanischkurse und einen mehrtätigen Aufenthalt in einer japanischen Gastfamilie eine reichhaltige Einführung in die japanische Kultur.

gruppenfoto-jspsIm Rahmen der Willkommensfeier trafen Herr Finken und Frau Yokoyama, Betreuerin der Stipendienprogramme für deutsche Studierende, die 13 deutschen Teilnehmer im kleinen Kreis, um diese kennen zu lernen und die Arbeit der DAAD-Außenstelle in Tokyo vorzustellen.  Am Abend gaben JSPS und Sokendai einen großen Willkommensempfang, bei dem sich die Stipendiaten aus den fünf Ländern und japanische Studierende der Sokendai besser kennen lernen konnten. Am Abendempfang nahmen auch der langjährige Präsident der Sokendai und jetzige Leiter der JSPS-Vertretung in Bonn, Herr Prof. Dr. Keiichi Kodaira, und seine Frau teil.

10.06.2010

Info-Messe an der Keio Universität

beratungsgesprachAm 9. Juni 2010 informierte der DAAD auf dem Hiyoshi-Campus in Kanagawa im Rahmen der Study Abroad Fair der Keio Universität (6. - 11.06.2010) über die Studienmöglichkeiten für japanische Studierende in Deutschland. Zwei Mitarbeiterinnen der DAAD-Außenstelle Tokyo informierten die zahlreich erschienenen Studierenden durch Beratungsgespräche und einen Vortrag über die Stipendienprogramme des DAAD. Durch den anwesenden Praktikanten des DAAD hatten die Studierenden darüberhinaus die Möglichkeit, sich aus erster Hand über die aktuellen Studienbedingungen und das Alltagsleben in Deutschland zu informieren.

DAAD DAAD DAAD DAAD DAAD DAAD DAAD DAABenedikt Heckmann, Praktikant der AS Tokyo