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Kobe ist eine Hafenstadt mit für japanische Verhältnisse langen Geschichte internationaler Handelsbeziehungen. Sie ist dadurch verhältnissmässig reich geworden und zeigt auch heute noch einen spürbaren Stolz hinsichtlich seines ausländischen Erbes. Auch wenn Tokyo international im Rampenlicht steht haben sich dennoch bemerkenswert viele ausländische Firmen in Kobe niedergelassen.

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Das neue Stadt-Krankenhaus
Das sich im Bau befindende Stadt-Krankenhaus wird vorraussichtlich keine negative Folgen wegen der derzeitig durchgeführten Haushaltskürzungen erleben müssen. Nach der Fertigstellung im Jahr 2011 wird es das Institute of Biomedical Research and Innovation (IBRI)[1] und das RIKEN Center of Developmental Biology (CDB) Richtung Norden erweitern.
[1] Germany Trade & Invest
RIKEN Next Generation Super Computer
Die 2009 ins Amt gewählte Regierung Japans hat vor Kurzem beschlossen Gelder im Bereich Wissenschaft und Technologie (1) zu kürzen und das eingesparte Geld anderen Bereichen, die der schrumpfenden Wirtschaft zuträglicher sein könnten, zukommen zu lassen. Davon betroffen ist vor allem der sich im Bau befindende “RIKEN Next-Generation Super Computer” in Kobe (2). Mit einer kompletten Absage würde die Insel Porto Island als auch die Stadt Kobe ein ausserordentliches Zugpferd für weitere wirtschaftliche und wissenschaftliche Entwicklung verlieren. Bisher steht noch nicht fest ob der Supercomputer 2011 in Betrieb genommen wird oder das Gebäube anderen Projekten zur Verfügung steht. Auch offen geäusserte Empörung renommierter Wissenschaftler (3,4) konnte keine schnelle und eindeutige Entscheidung zu Gunsten des möglicherweise schnellsten Computers der Welt erwirken.
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