29.06.2017

Eröffnung des JSPS Summer Program – 2 Monate an einer japanischen Forschungsinstitution

Am 14. Juni fand an der Sōkendai-Universität die Eröffnung des diesjährigen Sommerprogramms der Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) statt. Das renommierte, zweimonatige Programm ermöglicht jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Nordamerika und Europa, an japanischen Universitäten und Institutionen zu forschen und einen Einblick in die Kultur- und Wissenschaftslandschaft zu erhalten.

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Die in diesem Jahr ausgewählten 124 Stipendiaten wurden bei der Eröffnungszeremonie im Auditorium des Shōnan Village Centers feierlich empfangen. Neben den begrüßenden Worten des geschäftsführenden Direktors von JSPS Dr. Yasuhiro Iye und dem Präsidenten der Sōkendai Takashi Nagata hießen auch die Vertreter der verschiedenen Forschungsförderungsorganisationen die Stipendiatinnen und Stipendiaten willkommen. Für den DAAD sprach die Außenstellenleiterin Frau Dorothea Mahnke, die von ihren eigenen Erfahrungen bei der Ankunft in Japan erzählte und den Teilnehmern einen persönlich wie fachlich inspirierenden Aufenthalt wünschte. Weitere Grußwörter hielten Repräsentantinnen und Repräsentanten der National Science Foundation (NSF), des British Council, des Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS), der Kanadischen Botschaft und der Swedish Foundation for International Cooperation in Research and Higher Education (STINT).

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Der Begrüßung folgte eine kurze Vorstellung des JSPS-Programms von Herrn Hideyuki Yamaguchi und Herr Dr. Benjamin Mark Lowe berichtete als ehemaliger Stipendiat vom Leben und Arbeiten in Japan während des zweimonatigen Sommerprogramms. Frau Dr. Sayaka Uchikawa von der Sōkendai zeigte zum Abschluss der Begrüßungsrunde ein Video über die vielfältigen Studienmöglichkeiten an der Universität.

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Nach kurzen allgemeinen Informationen über den Ablauf der ersten Wochen, teilten sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten nach Herkunftsländern auf. Die deutschen Teilnehmer lernten sich in einer kleinen Runde persönlich kennen und erhielten von Sabine Yokoyama, die beim DAAD Tokyo die deutschen Stipendiaten betreut, nützliche Infomaterialien zum Leben und Forschen in Japan. Neun Doktoranden, drei Masterstudenten und eine Postdoktorandin sind in diesem Jahr aus allen Teilen Deutschlands angereist, um ihre Forschung an japanischen Gastinstitutionen zu vertiefen. Da das Programm allen Fachrichtungen offensteht, bearbeiten die Teilnehmer spannende Themen aus unterschiedlichsten Bereichen, von Traumaforschung über automatische Musikanalyse beim Karaoke, Batterieforschung, Mikrometeoriten-Modellierung bis hin zum Zusammenhang von Medizin und Philosophie.

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Nach einer Pause fanden sich die Teilnehmenden wieder im Auditorium zusammen, um sich und einige angereiste Professoren der Gastinstitutionen der Stipendiaten bei einem Buffet näher kennenzulernen und gemeinsam auf die anstehenden zwei Monate anzustoßen. Allzu lange wurde aber nicht mehr gefeiert, denn bereits am nächsten Tag erwartete die Stipendiaten ein intensives Studienprogramm mit Vorträgen und Japanischunterricht. Wir wünschen den Stipendiaten eine erfolgreiche und spannende Zeit in Japan!

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Text und Fotos: Juliane Schedler

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