26.05.2017

Alle Fachrichtungen versammelt – beim Einführungstreffen in Tokyo

Am 21. April 2017 kamen die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten, die in diesem Jahr ihren Auslandsaufenthalt beginnen, in der Außenstelle Tokyo zusammen, um den DAAD kennenzulernen und Informationen zu ihren Stipendien zu erhalten. Insgesamt 15 Deutsche und 5 Japaner nahmen an der Einführungsveranstaltung teil. 

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Die Veranstaltung eröffnete die neue Außenstellenleiterin des DAAD Tokyo, Frau Dorothea Mahnke, mit einem kleinen Kennenlernspiel, das die traditionelle Vorstellungsrunde auflockerte. Anhand verschiedener Kategorien sollten sich die Stipendiaten in Gruppen zusammenfinden oder an verschiedenen Stellen im Raum positionieren. Die gegenseitige Absprache sorgte für den ersten Kontakt und auch für einige Lacher. Anhand der Fragen, wie lang die Stipendiaten schon in Japan bzw. Deutschland gelebt hätten, und wo sie nun studierten, wurden viele Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiede aufgedeckt. So haben bis auf drei Stipendiaten alle Deutschen ihren neuen Lebensmittelpunkt in Tokyo. Die japanischen Stipendiaten werden dagegen in unterschiedlichen Städten wie Jena, Freiburg, Dresden, Berlin und München wohnen. Die Fächer waren sowohl bei Japanern als auch bei Deutschen weit gestreut, von Geistes- und Rechtswissenschaften über Naturwissenschaften wie Chemie, Biologie, Physik bis hin zu den Kunst- und Musikwissenschaften.

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Nach den gegenseitigen Vorstellungen gab Frau Mahnke einen Einblick in die Tätigkeiten des DAAD und stellte die Geldgeber, die Geschichte und die Aufgaben des DAAD vor. In der folgenden Pause lernten sich die Stipendiatinnen und Stipendiaten bei Kaffee, Tee, Keksen und Windbeuteln besser kennen. Der zweite Teil der Einführungsveranstaltung erfolgte getrennt für Japaner und Deutsche, da vor allem die bürokratischen und für das Leben im jeweiligen Land wichtigen Informationen angesprochen wurden. Frau Yokoyama, die zuständig für die deutschen Stipendiaten ist, hatte dazu bereits eine Mappe mit allen wichtigen Dokumenten vorbereitet. Beim Durchgehen der einzelnen Punkte entstanden rege Diskussionen und bereits länger in Japan lebende Teilnehmer gaben den wissbegierigen Neuankömmlingen einige hilfreiche Tipps. Vor allem in Versicherungsfragen herrschten viele Unklarheiten, die in der offenen Runde geklärt werden konnten.

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Den Abschluss machte Tabea Kamada von der Japanisch-Deutschen Gesellschaft (JDG). Sie stellte den Teilnehmern die Programmangebote der JDG vor, die immer gute Möglichkeiten bieten, an Deutschland interessierte Japanerinnen und Japaner kennenzulernen. Auch im DAAD Tokyo konnten die Neu-Stipendiaten noch am selben Abend zahlreiche neue Kontakte knüpfen – denn über 200 Alumni, Stipendiaten und Freunde des DAAD kamen zum traditionellen Frühlingstreffen mit „Butterbrot & Bier“, das dieses Mal unter dem Thema „Grimm“ stand.

Text & Fotos : Juliane Schedler

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