07.11.2016

Neue DAAD-Stipendiatinnen und Stipendiaten in Japan

Am Montag, den 24. Oktober 2016, kamen die neuen DAAD-Stipendiatinnen und Stipendiaten, die in diesem Herbst ihre Kurz- und Jahresaufenthalte in Japan beginnen, im Deutschen Kulturzentrum zusammen. Dafür reisten die 16 Stipendiaten aus dem ganzen Land an.

Nach der Begrüßung durch den kommissarischen Leiter der Außenstelle, Dr. Wieland Eins, stellten die Stipendiatinnen und Stipendiaten die Projekte vor, die sie nach Japan führten; auch dieser Jahrgang repräsentiert ein breites Spektrum wissenschaftlicher Disziplinen und regionaler Verteilung. So wird die Archäologin Frau Carola Franzen voraussichtlich mit dem Kyushu National Museum in Fukuoka zusammenarbeiten. Herr Marcel Bovenkerk wird sich an der Osaka Universität im Fachbereich Chemie betätigen, und Frau Meike Hamester an der Universität Okayama über Wasserwirtschaft forschen.

Anschließend gab Herr Eins eine Einführung in die Arbeit des DAAD. Insbesondere die Hinweise zur Arbeit der Außenstelle des DAAD in Tokyo nutzten die Stipendiatinnen und Stipendiaten für Nachfragen zu Angeboten für Wissenschaftler und Studierende in Japan. Danach konnten sich die Stipendiaten in der Kaffeepause bei Windbeuteln, Kaffee und Tee näher kennenlernen.

Kaffeepause

Im Anschluss gab Sabine Yokoyama, die beim DAAD Tokyo für die Betreuung der deutschen Stipendiaten zuständig ist, den Anwesenden detaillierte Informationen über den weiteren Verlauf ihres Aufenthalts mit auf den Weg. Auch zwei ehemalige Stipendiaten berichteten von ihren Erfahrungen in Japan. Herr Jöran Beel, der als Postdoc am National Institute of Informatics ein Projekt leitet, erzählte von Erlebnissen, die man in Deutschland wahrscheinlich nicht machen würde – Wertsachen unbeaufsichtigt liegen lassen, ohne dass sie gestohlen werden, U-Bahn-Fahren zur Rush Hour oder multifunktionale Toiletten. Herr Philipp Maas, der Maschinenbau im Doppelmaster an der RWTH Aachen und der Keio Universität studiert, legte den neuen Stipendiaten ans Herz, viel durch das Land zu reisen und an den jeweiligen Universitäten AGs, bzw. „Clubs“ beizutreten, um Kontakt zu bekommen und so die Sprachkenntnisse auszubauen.

Abschließend stellte Frau Tabea Kamada die Japanisch-Deutsche Gesellschaft vor, die viele Veranstaltungen zum Austausch zwischen Japanern und Deutschen durchführt – nicht nur in Tokyo, sondern auch in Kyushu und Kansai.

Einfuehrung studenten

Nach der Einführungsveranstaltung hatten die Stipendiaten noch eine kurze Pause, bevor sie sich bei der anschließenden Butterbrot-und-Bier-Veranstaltung im Foyer des Deutschen Kulturzentrums gemeinsam mit über hunderten DAAD-Alumni und –Freunden an einem Vortrag über die Hintergassen Tokios und deutschen Schlagerliedern auf ihre Zeit in Japan einstimmen konnten.

Text: Rieke Heukeroth
Fotos: Julia Streubel
(Praktikantinnen des DAAD Tokyo)

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