08.11.2016

Info-Veranstaltung an der Universität Tsukuba

Am 26.10.2016 hatten Studierende, sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Tsukuba die Möglichkeit, sich über Austauschmöglichkeiten nach Deutschland zu informieren.  Neben deutschen Studierenden, die bei der Veranstaltung ihre Heimatuniversitäten vorstellten, gaben auch Mitarbeiterinnen des DAAD Tokyo einen Überblick zu Programmen und Stipendienangeboten für Deutschland.

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Die einführenden Worte sprach Professor Keiichi Aizawa der Universität Tsukuba, der die Veranstaltung federführend organisiert hatte. Anschließend gab Laura Blecken, Beauftragte für Marketing, Presse und Öffentlichkeitsarbeit des DAAD Tokyo, einen Einblick in die Vorzüge eines Studiums in Deutschland und stellte die Stipendienangebote des DAAD vor. Momentan laufen beispielsweise die Bewerbungsfristen für gleich drei Stipendienprogramme im kommenden Jahr: Die „Intensivsprachkurse“ (ISK), die „Hochschulsommerkurse“ (HSK) (beide Bewerbungsschluss am 1. Dezember) und die Forschungsstipendien für Kurzaufenthalte ab April 2017 (Bewerbungsschluss am 15. November).

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Professor Aizawa – selbst ein DAAD-Alumnus –  empfahl den DAAD nicht nur als Stipendien vergebende Organisation, sondern auch als Netzwerk, das man nach dem Deutschlandaufenthalt nutzen könne. Die Universität Tsukuba hat neben einem eigenen Büro in Bonn auch viele Partneruniversitäten in Deutschland, von denen einige im Folgenden von deutschen Studierenden, die gerade ein Auslandssemester an der Tsukuba-Universität absolvieren, näher vorgestellt wurden: Die Studierenden der Freien Universität Berlin hatten zum Beispiel ein Stück der Berliner Mauer „zum Anfassen“ mitgebracht. Die Kommilitonen aus Köln ließen das „Gamer“-Herz höher schlagen, als sie über die Gamescom berichteten. Eine Studentin aus Halle machte den Zuhörern gehörig Appetit, als sie Highlights des Mensa-Speiseplan zeigte.

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So kam das anschließende Buffet gerade recht, bei dem sich die Anwesenden persönlich austauschen und näher kennenlernen konnten. Viele nutzten die Möglichkeit, sich bei Frau Blecken näher zu den Stipendien zu informieren. Viele jüngere Studierende interessierten sich für die Anforderungen zu den HSK- und ISK-Stipendien, aber unter den Anwesenden waren auch auffällig viele Doktoranden, Post-Doktoranden und Dozenten, die nach Fördermöglichkeiten für Forschungsaufenthalte in Deutschland fragten.

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Gerade diese Gruppe unterstützt der DAAD auch durch das „Partnerschaftsprogramm mit der Universität Tsukuba“, das Hochschullehrern, Forschern und Forschergruppen in allen akademischen Feldern helfen soll, die Entwicklung der Partnerschaften zwischen deutschen Hochschulen und der Universität Tsukuba zu pflegen.

 

Text und Fotos: Julia Streubel
(Praktikantin des DAAD Tokyo)

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