21.10.2016

Zehn neue S&P-Stipendiaten in Japan

Am 30.09.2016 ging das „Sprache und Praxis in Japan“ (S&P) – Programm des DAAD mit dem Empfang der neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten in Tokyo in die 33. Runde.

Außenstellenleiterin Dr. Ursula Toyka begrüßte die zehn teilnehmenden Stipendiatinnen und Stipendiaten zunächst und gab ihnen einen Einblick in die Struktur und die Aufgaben des DAAD. Daraufhin sprach Frau Ayako Takeda, S&P-Zuständige beim DAAD Tokyo, über den Ablauf des anderthalbjährigen Programms, bei dem die Stipendiaten zunächst zehn Monate lang mit intensivem Sprachunterricht ihre Japanischkenntnisse auf- und ausbauen und anschließend achtmonatige Praktika in japanischen Unternehmen absolvieren.

Einfuehrung

 

Danach waren die Stipendiaten an der Reihe: Anhand von eigens entworfenen Plakaten stellten sie sich und ihren akademischen bzw. beruflichen Werdegang vor, erzählten von ihren Forschungsgebieten und Zukunftsplänen:

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SPBanner2Zu  den Präsentationen kamen auch Stipendiatinnen und Stipendiaten aus dem 32. Jahrgang (S&P 32), die gerade ihre Praktikumsphase absolvieren und den Neuankömmlingen wichtige Tipps für die Zeit in Japan gaben. So empfahlen die Stipendiaten aus dem 32. Jahrgang ihren Nachfolgern, sich so früh wie möglich auf die Suche nach einem Praktikumsplatz zu machen, da der Vertragsabschluss bisweilen viel Zeit in Anspruch nehmen kann. Auch sollten sich die Stipendiaten vor der Bewerbung überlegen, unter welchen Arbeitsbedingungen sie arbeiten möchten und ob sie eher nach Erfahrungen in internationalen oder traditionellen Unternehmen suchen.

Senpais

Beim anschließenden Empfang im Hotel Monterey hatten die Stipendiaten bereits die erste Möglichkeit, mit potenziellen Arbeitgebern in Kontakt zu treten. Denn neben Gästen von der Deutschen Botschaft und der Naganuma-Schule, an der die Stipendiaten des SP-Japan-Programms seit vielen Jahren sprachlich auf das Praktikum vorbereitet werden, kamen auch Repräsentanten aus in Japan ansässigen Unternehmen, die dem S&P-Programm zum Teil schon lange verbunden sind.

Empfang2

So  lobte auch Michael Störmer, Direktor der Lufthansa Cargo AG in Japan und Korea, das S&P-Programm als großartige Möglichkeit, die japanische Industrie um herausragende deutsche Graduierte zu bereichern. Frau Caroline Lutz, stellvertretende Vorsitzende der DAAD Arbeitsgruppe SP Alumni im DJW, wies auf den Alumni-Club des S&P-Programms hin, der mit seinen Mitgliedern aus über 30 Jahrgängen ein hervorragendes Netzwerk für den Einstieg in die japanische Arbeitswelt bietet. Bei den vielen anregenden Gesprächen des Abends stehen die Chancen gut, dass der eine oder andere Firmenrepräsentant bereits auf seine zukünftige Praktikantin getroffen ist.

Text und Fotos: Julia Streubel (Praktikantin des DAAD Tokyo)

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