06.07.2016

Wissenschaftlicher Gesprächskreis (19.7.) – “Eine Amerikanerin in Hitlers Badewanne”

Unter der Schirmherrschaft der Deutschen Botschaft in Japan veranstalten die DAAD Außenstelle Tokyo, die Deutsche Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V. und das Seminar für deutsche Sprache & Literatur, University of Tokyo am 19. Juli 2016 (Di) einen Wissenschaftlichen Gesprächskreis.

Prof. Dr. Elisabeth Bronfen (Universität Zürich) hält einen Vortrag mit dem Titel: “Eine Amerikanerin in Hitlers Badewanne: Journalistinnen berichten vom Zweiten Weltkrieg”.

Der Krieg war jahrtausendelang eine reine Männersache, Frauen nur am Rande beteiligt. Dies änderte sich im Zweiten Weltkrieg, als die amerikanischen Streitkräfte die ersten Reporterinnen akkreditieren und Frauen an vorderster Front über das Kriegsgeschehen berichteten. Denn auch an der Heimatfront sollten Frauen für die Kriegsanstrengungen gewonnen werden. So kam es, dass in Hochglanzmagazinen oder Frauenmagazinen
wie Vogue neben Modestrecken illustrierte Reportagen über das Kriegsgeschehen, ja sogar die Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald abgedruckt wurden. Bomberangriffe gegen Rommels Einheiten in Tunesien, der D-Day und die Befreiung des KZ Buchenwald, die Kapitulation der Deutschen: Im Zweiten Weltkrieg berichteten zum ersten Mal Frauen als akkreditierte Journalistinnen über den Krieg. Zu den bekanntesten zählten die drei Amerikanerinnen Lee Miller, Martha Gellhorn und Margaret Bourke-White.

Der Vortrag beginnt ab 18.00 Uhr und findet im Europa-Saal des Deutschen Kulturzentrums statt. Im Anschluss laden wir zu einem Umtrunk mit Imbiss ein.

Bitte melden Sie sich bis zum 11. Juli 2016 (Mo) per Email (intern2@daadjp.com) an!

 

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