04.07.2016

Deutschlandtag an der Kanagawa-Universität 2016

Am 30.6. fand auch in diesem Jahr wieder ein Deutschlandtag an der Kanagawa-Universität in Yokohama statt. Vormittags kamen rund 50 interessierte Studierende zu einer Vortragsrunde, bei der verschiedene Studienmöglichkeiten in Deutschland vorgestellt wurden.

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Als Vertreterin der deutschen Botschaft in Japan begrüßte Andrea Finken, 2. Sekretärin der Kulturabteilung,  die Anwesenden. Prof. Dr. Buchenberger, der als Vertreter der Kanagawa-Universität den Deutschlandtag zusammen mit dem DAAD-Büro in Tokyo organisierte, betonte, wie prägend ein Auslandsstudium sei, und wie wichtig es auch für den beruflichen Werdegang werden könne:  Er selbst habe es auch seinem eigenen Studienaustausch zu verdanken habe, dass er heute in Japan lehren könne.

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Laura Blecken, Presse- und Marketingbeauftragte vom DAAD Tokyo, stellte daraufhin die verschiedenen Stipendienprogramme vor, mit denen man sich über den DAAD einen Studienaufenthalt in Deutschland finanzieren kann. Diese reichen von Kurzstipendien zum Deutschlernen bis zu Langzeitstipendien für Studierende und Doktoranden. Auch die Kanagawa-Universität bietet eigene Programme mit deutschen Partneruniversitäten an, auf die eine Vertreterin des International Office anschließend einging.

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Im zweiten Teil der Veranstaltung erzählten Studierende, die schon an einem Austauschprogramm nach Deutschland teilgenommen hatten, von ihren Erfahrungen. Die Länge und Ausgestaltung der Aufenthalte war dabei sehr unterschiedlich: So hatten drei Studenten bei einer zehntägigen Reise durch Bayern deutsche Firmen besichtigt und einen ersten Einblick in Land und Kultur gewonnen. Andere hatten bereits mehrere Wochen an deutschen Sprachschulen gelernt und dabei viele neue Freunde aus den unterschiedlichsten Ländern gefunden. Eine Studentin hatte während ihres Bachelors sogar ein ganzes Studienjahr in Deutschland absolviert. Alle Vortragenden empfahlen einen Deutschlandaufenthalt während des Studiums wärmstens.

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Nachmittags sprach im bis auf den letzten Platz gefüllten Auditorium der Kanagawa-Universität S.E. der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Hans Carl von Werthern, vor über 400 Studierenden. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in Europa thematisierte er anstelle seines angekündigten Vortrags die Implikationen des Referendums in Großbritannien für die EU und auch für Japan. In der anschließenden Diskussion vertieften die Studierenden mit ihren Nachfragen zu  den Auswirkungen, die der Brexit für Japan haben könne, das Thema Brexit, aber auch andere , die Politik in Deutschland dominierende Fragen , wie die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland und Japan, wurden angesprochen.

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So bot der Deutschlandtag für die Studierenden zahlreiche Informationen aus erster Hand – von deutscher und europäischer Politik bis hin zum Studium und Leben in Deutschland. Wir freuen uns, wenn das den einen oder anderen animiert hat, sich nun an die eigene Reiseplanung zu machen!

Laura Blecken
Presse- und Marketingbeauftragte
DAAD Tokyo

 

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