ARCHIV JULI-MAI 2009

Stipendiaten zu Gast


Rinko Hama und Grigory Alumyan vom Beethoven Trio Bonn zu Gast in Tokyo. „Das erste Jacket meines Lebens", so G. Alumyan, „habe ich mir vom DAAD Stipendium gekauft, nachdem ich von Russland nach Deutschland gekommen war."

Neue „JSPS Summer Program" - Stipendiaten eingetroffen

Am 17. Juni 2009 trafen die Teilnehmer des diesjährigen „JSPS Summer Program" ein. Unter den insgesamt 115 Stipendiaten, unter anderem aus den USA, Großbritannien, Frankreich und Kanada, sind auch 14 Teilnehmer aus Deutschland. Die Doktoranden und Post-Doktoranden kommen aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen wie Chemie, Wirtschaft, Biochemie, Recht, Computerwissenschaften, Physik, Mathematik, Organische Elektronik und Kulturwissenschaften. Nach einer Einführungswoche an der SOKENDAI (The Graduate University for Advanced Studies) in Hayama verteilen sich die Stipendiaten auf verschiedene Institute im ganzen Land, um dort für zwei Monate zu forschen.
Neben Forschungsinstituten an den großen Universitäten sind im Verbund der Gastinstitute des „JSPS - Summer Program" weitere interessante Institutionen wie RIKEN (The Institute of Physical and Chemical Research), NIMS (National Institute of Materials Science), NTT Communication Science Laboratories und AIST (National Institute of Advanced Industrial Science and Technology vertreten.

Nähere Einzelheiten zu diesem Programm: hier


Letzter wissenschaftlicher Gesprächskreis vor der Sommerpause

Am 25. Juni 2009 lud die DAAD-Außenstelle und die Deutsche Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V. erneut zum Wissenschaftlichen Gesprächskreis ein.
Herr Marcel Schweiker, Doktorand an der Tokyo City Universität, präsentierte in seinem Vortrag: „Warum stellt mein Nebenmann schwitzend die Klimaanlage kühler, während ich mir frierend einen Pullover anziehe?" sein derzeitiges Forschungsthema.
Allein der CO2-Ausstoß im Gebäudesektor nehme etwa ein Drittel des weltweiten CO2-Ausstoßes ein, und das, obwohl der Energieverbrauch in den letzten Jahren durch moderne Technologien gesunken sei. Nach Schweiker sei die Ursache dieses Problems darin zu suchen, dass der Mensch als Nutzer von Energiequellen nicht bei der Konstruktion von Gebäuden mitberücksichtigt würde. Das Wohlempfinden der Nutzer solle demnach als Grundlage für das Design von Gebäudesystemen dienen.
Mittels einer Untersuchung von 40 Unterkünften von Studenten aus 25 Nationen wurden Daten zur Energienutzung in Abhängigkeit von Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit erhoben. Diese werden ergänzt durch einen Online-Fragebogen (www.lexhic.com) , welcher auf die Analyse häuslicher Lebensweise unter besonderer Berücksichtigung der Nutzung von Klimaanlagen abzielt.
Die Forschung ist derzeit noch nicht abgeschlossen. Dennoch wird schon jetzt deutlich, dass im Hinblick auf den Energieverbauch die Unterschiede zwischen den verschiedenen Kulturen als auch individuelle Unterschiede deutlich erkennbar sind. Das Verhalten werde von verschiedenen Faktoren, wie z.B. Gewohnheiten in der Kindheit, geographischem Hintergrund oder klimatischen Bedingungen am Arbeitsplatz, beeinflusst.
Anschließend wurde der Abend mit Diskussionen und Gesprächen bei einem kleinen Snack und kühlen Getränken fortgeführt.



Nadine Voigt, Praktikantin in der DAAD-Außenstelle Tokyo


DAAD auf der "Study-Abroad-Fair" der Keio Universität


Am 10. Juni 2009 stand wie jedes Jahr der Besuch der "Ryugaku-Fair" auf dem Hiyoshi Campus der Keio Universität an.
In Pink erstrahlte dieses Mal der Lockruf nach den undergraduates und graduates, die sich ab Mittag bis in den Abend hinein über das Angebot eines Auslandsaufenthaltes an europäischen und asiatischen Universitäten sowie in Amerika, Kanada und Australien informieren konnten. Neben den einzelnen Länderständen gab es ebenso eine allgemeine Anlaufstelle für Fragen zum Auslandsstudium, welche durchweg sehr gut besucht war.
Mit rund 30 Besuchern zeigte eine erfreuliche Zahl von Keio-Studierenden Interesse an einem Studien- oder Forschungsaufenthalt in Deutschland. Anfragen zielten auf englischsprachige Studienangebote, Kurzaufenthalte und Sommerkurse ab, aber auch auf ganz spezielle Studiengänge wie Maschinenbau, kognitive Sprachwissenschaft, Philosophie, Ingenieurwissenschaften und Musikwissenschaft. Das Spektrum der Ratsuchenden reichte von Doktorandenanwärtern bis hin zu Schülern der Keio High School.
In einem 30-minütigen Vortrag wurden Interessierte zudem von Frau Miyuki Oyama, zuständig für die Beratung zum Auslandsstudium an der DAAD-Außenstelle Tokyo, über Details eines Studienaufenthaltes in Deutschland informiert.
Wir bedanken uns bei der DAAD - Stipendiatin Franziska Steffen, Studentin der Japanologie an der Halle-Wittenberg Universität und derzeit Austauschstudentin an der Keio Universität, für ihre Hilfe bei der Standbetreuung und bei den japanischen Deutschland-Alumni, die uns am Stand besucht und von ihren positiven Erfahrungen ihrer Studienzeit in Deutschland berichtet haben!






DAAD besucht die Yamaguchi Universität


Dr. Takuya Marumoto Präsident der Yamaguchi-Universität und AvH-Alumni (vorne links), DAAD-Außenstellenleiterin Dr. Irene Jansen (vorne rechts)
Gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Hintereder-Emde (hinten Mitte), Hochschullehrer für Germanistik an der Yamaguchi Universität, veranstaltete die DAAD-Außenstelle am 5. Juni 2009 an der Yamaguchi Universität einen Infomationstag für japanische Studierende und Forscher. Prof. Dr. Hintereder-Emde engagiert sich sehr im Bereich der Internationalisierung und ist Begründer einer Austauschpartnerschaft mit der Universität Erlangen. Ziel der Informationseranstaltung war es, Stipendienprogramme vorzustellen und für ein Auslandsstudium in Deutschland und Kooperationen mit deutschen Universitäten zu werben.
Der Präsident der Yamaguchi Universität, Dr. Takuya Marumoto, der selbst zwei Jahre in Deutschland forschte, empfing die dreiköpfige DAAD-Delegation in einem persönlichen Gespräch. Schwerpunkte waren die Internationalisierung sowie Kooperationsmöglichkeiten von deutschen Hochschulen mit der Yamaguchi Universität.
Die Studierenden sowie alle interessierten Professoren und Lehrer hatten derweil die Möglichkeit, sich am DAAD-Informationsstand beraten zu lassen und sich mit umfassenden Informationsmaterialien zu versorgen.Anschließend fand eine Informationsveranstaltung für Studierende und Professoren statt, die mit rund 40 Teilnehmern, darunter auch Vertreter des Auslandsamtes sowie Alumni und deutsche Austauschstudenten, zahlreich besucht war. Frau Dr. Irene Jansen, Leiterin der DAAD Außenstelle Tokio, stellte in ihrem Vortrag "Why Germany?" den DAAD und seine Funktionen vor und erläuterte zudem alle wichtigen Informationen zum Wissenschaftsstandort Deutschland. Frau Dr. des. Katrin Dohlus, zuständig für die deutschsprachigen Hochschullehrer in Japan, stellte den Teilnehmern die verschiedenen Stipendienprogramme für Japaner vor.

Einige Studenten und Professoren, die schon einmal in Deutschland waren, berichteten zudem von ihren Erfahrungen und Eindrücken, die sie wähend ihres Aufenthaltes gesammelt hatten. Die Veranstaltung stieß bei allen Seiten auf großes Interesse.
Zum Schluss des Informationstages gab es einen Empfang mit DAAD-Alumni und japanischen wie auch internationalen Studenten der Yamaguchi Universität bei einem deutsch-japanischen Büffet.


Nadine Voigt, Praktikantin an der Außenstelle Tokyo


Frühjahrstreffen der deutschsprachigen Hochschullehrer- und lehrerinnen in Japan


Frühjahrstreffen in den Räumen der Meiji-Universität Tokyo
Etwa 30 deutschsprachige HochschullehrerInnen aus ganz Japan trafen sich am 29. Mai zum diesjährigen Frühjahrstreffen an der Meiji-Universität Tokyo. Die Veranstaltung wurde durch Frau Dr. des. Katrin Dohlus, Lektorin zbV an der DAAD-Außenstelle bzw. an der Keio Universität, organisiert und moderiert. Zu Beginn gab die DAAD-Außenstellenleiterin, Frau Dr. Irene Jansen, einen kurzen Überblick über die vielfältigen Arbeits- und Tätigkeitsfelder der DAAD-Außenstelle sowie zukünftige Schwerpunkte der Arbeit des DAAD in Japan und die Stipendienprogramme und deren Entwicklungen. Auf Hochschulbesuchen will der DAAD zukünftig noch intensiver japanische Universitäten über mögliche Kooperationen mit deutschen Universitäten informieren und gleichzeitig neue Interessenten für ein Auslandsstudium in Deutschland, vor allem aus den Ingenieur- und Naturwissenschaften, bei denen die Bewerberzahlen in den letzten Jahren stark abnahmen, gewinnen.
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Ausschreibung: Deutscher Innovationspreis 2009 für japanische Forscher


Die Deutsche Industrie- und Handelskammer hat gemeinsam mit zwölf deutschen Unternehmen das Projekt "German Innovation Award" ausgelobt, welches im letzten Jahr zum ersten Mal den Innovationspreis "Gottfried Wagener Prize" an japanische Nachwuchswissenschaftler und Ingenieure vergeben hat. Als Sieger der ersten Verleihung ging Herr Dr. Takeo Someya von der Tokyo Universität hervor, dessen Vater bereits DAAD-Ehemaliger war.
Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und wird vom Asien-Pazifik-Auschuss der Deutschen Wirtschaft (APA) sowie dem DAAD unterstützt. Teilnehmen können junge japanische Natur- und Ingenieurwissenschaftler, die anwendungsorientierte innovative Ideen und Forschungsprojekte aus den Bereichen Umweltschutz, Energie, Sicherheit, Healthcare, Automotive, Materialien sowie Produktionstechniken vortragen können. Ausgewählt werden fünf Arbeiten, die mit einem Preisgeld zwischen einer und vier Millionen Yen ausgezeichnet werden und deren Urheber zusätzlich ein Stipendium des DAAD für einen Forschungsaufenthalt in Deutschland erhalten. Bewerbungsschluß ist der 5.Oktober 2009.
Der Gottfried Wagener Preis erinnert an den gleichnamigen deutschen Mathematiker, der in der Meiji-Zeit an zahlreichen japanischen Universiäten Physik und Chemie lehrte.
Detaillierte Informationen finden Sie hier: www.german-innovation-award.jp .

Ausschreibung: 2. Runde für EU-Japan Hochschulkooperation

Im Rahmen des ICI-ECP Programms (Industrialised Countries Instrument - Education Cooperation Programme) fördert die Europäische Union Mobilitätsprojekte von europäischen und japanischen Hochschulen, deren Schwerpunkt auf dem strukturierten Austausch von Studierenden und Dozenten und auf der gemeinsamen Entwicklung gemeinsamer oder doppelter Lehrpläne und gemeinsamer Studienprogramme liegt. Anträge können von Hochschul- und Berufsbildungseinrichtungen und Zusammenschlüssen (Konsortien) von Hochschulen und/oder Berufsbildungseinrichtungen eingereicht werden.
Die Projektdauer beträgt 3 Jahre.
Die Tätigkeiten müssen zwischen dem 1. November 2009 und dem 31. Dezember 2009 beginnen und am 31. Oktober 2012 abgeschlossen sein.
Im Jahr 2009 sollen innerhalb des ICI-ECP Programms drei bis vier Projekte EU-Australien, ein bis zwei Projekte EU-Japan und drei bis vier Projekte EU-Republik Korea gefördert werden.Es werden voraussichtlich 2,8 Mio. EUR zur Verfügung stehen. Von den Partnerländern werden gemäß den für sie geltenden Verordnungen Finanzmittel in vergleichbarer Höhe zur Verfügung gestellt.

Die Anträge sind bis spätestens 15. September 2009 sowohl bei der EU als in Japan auch bei JASSO einzureichen.

Details der Ausschreibung und des Anmeldeverfahrens unter: http://eacea.ec.europa.eu/extcoop/ici-ecp/funding/2009/call_2009_en.htm.


2. Treffen des Alumniclubs Kontakt-TUM Japan im DAAD



Am 25. Mai fand um 18 Uhr das zweite Treffen des noch recht jungen Alumniclubs der Technischen Universität München (TUM) in Japan statt.
Es kam rund ein Dutzend Ehemaliger zusammen, die entweder an der TUM studiert oder geforscht haben, um ihre Beziehungen zu vertiefen und gemeinsam den Austausch mit der TU München aufrecht zu erhalten.
Gegründet hat sich der Kontakt-TUM Japan-Club im September des letzten Jahres. Dazu waren eigens die zuständigen Verbindungspersonen aus Deutschland nach Japan gekommen. Es wird in Zukunft darum gehen, ein Netzwerk aufzubauen, Erfahrungen und Informationen auszutauschen und Kooperationen auszubauen. Der Kontakt TUM - Alumniclub wird sich ab jetzt ein Mal pro Jahr treffen.
Wer Interesse an einem Studium oder Forschungsaufenthalt an der TU München hat oder bereits zu den Ehemaligen zählt, kann sich an folgende Adresse wenden: tum.alumni@nifty.com Mehr auch unter: www.tum.de/alumni.

Ausschreibung: "Rückgewinnung deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland"

Seit Mai 2009 gibt es ein neues Programm im DAAD, dessen Ziel es ist, deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Ausland bei der beruflichen Wiedereingliederung in Deutschland zu unterstützen. Das Programm zur "Rückgewinnung deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland" bietet zwei voneinander unabhängige Komponenten an:

1. Fahrtkostenzuschüsse
Gründe für die Gewährung von Fahrtkostenzuschüssen können sein:
a) Einladungen zu Vorstellungsgesprächen
b) Einladungen zu Fachvorträgen an Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen.

2. Rückkehrstipendien zur wissenschaftlichen Wiedereingliederung
Mit Hilfe von bis zu 6-monatigen Rückkehrstipendien sollen deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützt werden, die nach einer Mobilitätsphase im Ausland wieder eine aktive wissenschaftliche Tätigkeit in Deutschland aufnehmen und in das deutsche Wissenschafts- und Forschungssystem zurückkehren möchten. Weitere Informationen in der Ausschreibung oder direkt im DAAD Bonn bei: Frau Barbara Kirsch


SP 25 - Exkursion nach Kyushu



Die diesjährige Exkursion der Teilnehmer des DAAD-Stipendiums "Sprache und Praxis in Japan" führte uns auf die südlichste der japanischen Hauptinseln, nach Kyushu. Wie schon in den Jahren zuvor hatte die Außenstelle des DAAD in Tokyo ein gemischtes Programm aus kulturellen sowie ökonomischen und ökologischen Elementen zusammengestellt. Vom 12. bis zum 16. Mai 2009 verlief die Reise von Oita über Beppu, Ureshino, Arita sowie Kitakyushu bis schließlich nach Fukuoka. Der Reihe nach:
Die Anreise erfolgte am Morgen des 12. Mai mit einem Flugzeug der ANA vom Tokyoter Haneda-Flughafen nach Oita. Von dort ging es per Bus weiter zu den berühmten heißen Quellen von Beppu, einem bedeutenden Badeort mit über 3.000 Thermalquellen, von denen acht sogenannte Jigokus durch ihre natürliche Schönheit besonders bekannt sind. Jigoku ist die japanische Bezeichnung für die buddhistische Hölle, und findet darüber hinaus auch Verwendung für heiße Quellen, die im Gegensatz zu einem Onsen jedoch zu heiß zum Baden sind. Wir schauten uns Umi Jigoku und Chinoike Jigoku an. Der heiße Dampf bot im Zusammenspiel mit dem blutrot gefärbten Wasser des Chinoike Jigoku ein spektakuläres Naturschauspiel.

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Neue DAAD-Stipendiaten eingetroffen

Am 22.05.2009 lud die DAAD-Außenstelle alle neu in Japan eingetroffenen DAAD- und DAAD/MEXT-Stipendiaten zu einer Einführungsveranstaltung ein.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde hielt Frau Dr. Irene Jansen (Leiterin des DAAD-Büros Tokyo) den Einführungsvortrag "Über die Arbeit der DAAD-Außenstelle in Japan". Frau Yokoyama, zuständig für die Stipendienprogramme für deutsche Studierende, Graduierte und junge Wissenschaftler, gab anschließend Hinweise zu allen wichtigen Dingen, die im Rahmen des Stipendiums bzw. während des Japanaufenthaltes von Bedeutung sind. Die 22 Stipendiaten kamen aus den verschiedensten Institutionen, wie das RIKEN-Institut oder das Arita College of Ceramics. Der Großteil studiert Japanologie, gefolgt von den Natur- und Wirtschaftswissenschaften, aber auch Kunststudenten waren anwesend. Die meisten der neuen DAAD-Stipendiaten studieren im Raum Tokyo, drei Personen kamen aus Kyushu, vier aus der Region Kansai und eine Stipendiatin sogar aus Okinawa. 14% von ihnen sind Doktoranden und Postdoktoranden.
Anschließend stellten sich die anderen Institutionen, die im Deutschen Kulturzentrum untergebracht sind, bei einer "Hausbesichtigung" vor: Fraunhofer, die DFG, das Goethe Institut und die OAG.
Beim anschließenden "Butterbrot und Bier" konnten die Neuankömmlinge weitere interessante Kontakte knüpfen.






Zarte Klänge bei "Butterbrot und Bier"


Die "Butterbrot und Bier"-Veranstaltung des DAAD war wieder einmal ein ganz besonderes Event, zu dem zahlreiche deutsche sowie japanische Studenten und Alumni erschienen sind.
In ihrer Eröffnungsansprache gratulierte Frau Dr. Irene Jansen der Alexander von Humboldt Stiftung zum zwanzigjährigen Bestehen des AvH-Ehemaligenvereins in Japan. Der Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung, Herr Dr. Georg Schütte, sowie der Ehrenpräsident des AvH Clubs und des DAAD Tomo no kai, Herr Prof. Dr. mult. h. c. Akira Ishikawa, waren als Ehrengäste anwesend und begrüßten ihrerseits die Gäste. Anschließend gab Molly Vivian Huang, ehemalige DAAD-Stipendiatin aus den USA, zur Feier des Abends ein Klavierkonzert mit Stücken von Brahms, Haydn, Bach und Mendelssohn, anlässlich des 200. Geburtstages von F. Mendelssohn Bartholdy und dem 200. Todestag Haydns. Mit ihrem zarten Spiel verzauberte sie das Publikum und schickte sie auf eine gefühlvolle Reise durch die Welt der klassischen Musik.
Nach dem Konzert wurde im Foyer bei Butterbrot und Bier kräftig zugelangt, und es wurden Kontakte sowie Erfahrung ausgetauscht.
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DAAD besucht die Tohoku Universität


(v.l.) Prof. Yoshikawa, Träger des Innovation Award, den der DAAD mit der dt. Industrie vergibt, daneben Frau Dr. Prinz, Gesandte der dt. Botschaft und Frau Dr. Jansen, Leiterin der DAAD Außenstelle Tokyo
Wie in jedem Frühjahr hat der DAAD Tokyo auch in diesem Jahr wieder einen Hochschulbesuch durchgeführt, mit dem Ziel, zu informieren, seine Alumni zu treffen und Gespräche mit der Hochschulleitung zu führen. Dieses Mal ging es nach Sendai zur Tohoku Universität. Die Vortragsveranstaltung des DAAD für Studierende und Graduierte war erfreulich gut besucht. Zwei DAAD-Stipendiaten, ein Doktorand der Tohoku, der gerade in Göttingen studiert, und ein Göttinger Doktorand, der an der Tohoku forscht, haben begeistert von ihren Erfahrungen als "ausländische Studenten" in Japan bzw. Deutschland berichtet. "In Gottingen arbeite ich in einem ganz internationalen Labor mit einigen der weltbesten Professoren ihres Fachs", so Herr Uchida. Herr Risius zeigte sich begeistert über die hervorragende Ausstattung seines Instituts an der Tohoku Universität und bestätigte, dass es nicht schwer sei, sich als Ausländer in einem neuen Land einzuleben.
Ganz offensichtlich besteht noch sehr viel Informationsbedarf über die vielfältigen Kooperations- und Förderungsmöglichkeiten, die der DAAD seinen Partnern anbieten kann.
Der nächste Hochschulbesuch wird den DAAD im Juni an die Yamaguchi Universität führen. Alle Hochschulen, die den DAAD Tokyo entweder zu einem Hochschultag einladen möchten oder Informationsmaterial zugeschickt bekommen wollen, sind herzlich willkommen und können hier mit uns in Kontakt treten.

Gespräch mit dem Präsident der Tohoku Universität

Beratung vor Ort

interessierte Besucher der Veranstaltung

DAAD-Stipendiaten Takahiro Uchida und Steffen Sirius (v.l.)

Mittagessen mit Partnern und Freunden, v.l.: Prof. Dr. Migaku Takahashi, Siebold-Preis Preisträger 1996, Herr Helmut-Takahiro Uchida, DAAD Stipendiat, Frau Dr. Jansen, Frau Dr. Prinz, Prof. Kaoru Inaba, Humboldt Kyokai Ost-Japan, Vorstand in Tohoku, Frau Seki, DAAD Tomo no Kai-Beauftragte, Frau Voigt, Praktikantin DAAD Tokyo, Prof. Dr. Hideo Kozono, Siebold-Preis Preisträger 2002

Alumniempfang AvH und DAAD

Lektorenwechsel in der Außenstelle Tokyo


links: Frau Dr. Gellert, rechts: Frau Dr. Dohlus. mitte: Ehrenpräsident des Tomo no Kai, Prof. Akira Ishikawa
Frau Dr. Anne Gellert, die seit April 2004 in der DAAD AS Tokyo gearbeitet hat, hat sich im Mai verabschiedet. Am 11.5.2009 fand eine Abschiedsfeier mit Jazz Musik und einem Empfang im Deutschen Kulturzentrum statt. Die Nachfolgerin von Frau Dr. Gellert, Frau Dr. des. Katrin Dohlus, ist für die Kontakte zur japanischen Germanistik, zu den deutschsprachigen Hochschullehrern in Japan und für das 'Ortslektorenprogramm' zuständig. Zusätzlich unterstützt sie das "Sprache- u. Praxis in Japan" - Programm und arbeitet als Lektorin z.b.V.(zur besonderen Verwendung) an der Keio-Universität.
Bei dieser Gelegenheit wurde ebenfalls Herr Dr. Holger Finken, der ab 1. Sept. 2009 Frau Dr. Irene Jansen als Leiterin der AS Tokyo ablösen wird, vorgestellt.