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Student der Tsukuba-Uni gewinnt DAAD Sonderpreis zum Internetgewinnspiel: Reise nach Bonn und Berlin

Unter den Teilnehmern des Internet-Gewinnspiels Doitsu? Go! hatten wir im Mai auch den DAAD-Sonderpreis zum 30. Jubiläum der DAAD-Außenstelle verlost und an einen Sportstudenten der Tsukuba-Universität vergeben. Den Jahreswechsel verbrachte der Preisträger nun in Bonn und Berlin. In Bonn besuchte er unter anderem die DAAD-Zentrale und die UNO. Zum Silvesterfeuerwerk war er in Berlin. Das Foto zeigt den Preisträger (Mitte) mit Begleitung vor dem Kölner Dom.


Uni-Stadt Marburg im Manga




Über ihre Verbindung zum japanischen " Vater des Herzschrittmachers" Tawara Sunao (1873-1952) hat es die deutsche Universitätsstadt Marburg in einen japanischen Manga geschafft!
Tawara, noch heute in Japan sehr verehrt, besuchte 1903 als Medizinstudent die Marburger Uni. Er gehört somit zu den Pionieren des deutsch-japanischen wissenschaftlichen Austausches.
Speziell die deutsche Medizin hatte für die japanische Fachwelt über eine lange Zeit Vorbildcharakter, insbesondere seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert. In dieser Zeit kamen zahlreiche japanische Gastwissenschaftler zu Studien- und Forschungszwecken nach Deutschland.
Tawaras Ruhm beruht auf Arbeiten, die er als junger Mann in Marburg geleistet hat.
(teilweise aus: Marburger UniJournal, Nr. 31 2008)

Illustration: Aus Issei Kimuras Tawara-Comic
(In: Marburger UniJournal, Nr. 31 2008)

Es war übrigens eine Japanerin, die als erste Frau in Marburg einen regulären Doktortitel erwarb. Todako Urata erlangte 1905 die "Doktorwürde in der Medizin, Chirurgie und Geburtshülfe". Um sich in Marburg einzuschreiben, bedurfte es einer Sondergenehmigung, denn offiziell war das Frauenstudium noch nicht eingeführt.
(aus: Marburger UniJournal, Nr. 31 2008)

Startschuss für das Beraternetz des DAAD am 12.12.

Rund 60 deutschsprachige Hochschullehrende in Japan, Vertreter japanischer und deutscher Universitäten sowie Mittlerorganisationen kamen am 12. Dezember zu einem Informationstag zum Thema "Qualitätssicherung in der Internationalisierung durch professionelle Beratung" im DAAD zusammen.
In Vorträgen und Podiumsdiskussionen ging es um verschiedene Aspekte der Internationalisierung und internationalen Kooperation von Hochschulen. Die Notwendigkeit zur Internationalisierung war unter den Teilnehmern unbestritten. Sie erfordere zunehmend strategische Allianzen und strukturierten Austausch. Der DAAD als internationale Agentur der deutschen Hochschulen hat in Japan keinen unmittelbaren institutionellen Ansprechpartner. Japanische Universitäten treiben die Internationalisierung weitgehend selbst voran, was nicht zuletzt eine große strukturelle Herausforderung darstellt.
Zudem betonten die Teilnehmer, wie außerordentlich wichtig der persönliche Kontakt zwischen den Zuständigen im Austausch mit Japan sei und dass Absprachen nicht selten personengebunden blieben. Auch aus diesem Grund sind deutschsprachige Hochschullehrende, denen sich durchaus langfristigere berufliche Perspektiven an japanischen Hochschulen eröffnen, als Ansprechpartner und Schnittstelle zwischen japanischen und deutschen Institutionen interessant.
Die Veranstaltung war auch Startschuss für das landesweite Beraternetz des DAAD, der die deutschsprachigen Hochschullehrenden in Japan auf diese Weise noch stärker bei der landesweiten Information zum Studien- und Forschungsstandort Deutschland unterstützen möchte.










Weihnachtskonzert am 10. Dezember 2008


Zum alljährlichen Weihnachtskonzert, das auch in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der Freunde des DAAD (DAAD Tomo no kai) ausgerichtet wurde, fanden sich mit fast 300 Gästen wieder sehr zahlreich Alumni, Freunde und Partner ein, um dieses Mal den Violinklängen von Kurt Guntner, Professor an der Musashino Ongaku Daigaku, und Frau Eriko Doll am Klavier zu lauschen. Der Botschafter begrüsste das Publikum persönlich, bevor der Präsident des Tomo no kai, Prof. Ryuichi Higuchi, das Wort an die Gäste wandte. Ein einführendes Grußwort sprach die Aussenstellenleiterin, Frau Dr. Irene Jansen; durch das Programm führte die Beauftragte des Tomo no Kai und der Alumni-Clubs in Japan, Frau Eiko Seki.

Das Programm umfasste die folgenden Werke:

W. A. Mozart: Sonate für Klavier und Violine, B-dur, KV 454
F. Schubert: Sonate für Klavier und Violine, G-moll, op. 137/3, D 408
L. v. Beethoven: Sonate für Klavier und Violine, G-dur, op. 30/3

Die herbstlichen Temperaturen in Tokyo trugen wenig zur weihnachtlichen Atmosphäre bei. Aber bei Christstollen und Wein ließen die Gäste den Abend im Foyer stimmungsvoll ausklingen.












Master's and Doctoral Studies in Japan

Special Graduate Program in Engineering for System Innovation in 2009 at the Graduate School of Engineering / University of Tokyo:

  • Department of System Innovation (http://www.svs.t.u-tokyo.ac.jp/indexe.html)
  • Department of Nuclear Engineering and Management (http://www.n.t.u-tokyo.ac.jp/eng/index/php)
  • Department of Precision Engineering (http://www.pe.t.u-tokyo.ac.jp/index_e.html)


  • Application forms can be downloaded from http://www.sys.t.u-tokyo.ac.jp/indexe.html.
    Application deadline is January 4th 2009. In case you want to submit the application urgently to meet the due date, please send at first the documents in PDF files by mail, and then submit hard copies through ordinary mail.
    About ten successful students will be awarded by scholarship from MEXT (Japanese Ministry of Education, Culture, Sports, Science and Technology). The scholarship covers living expenses (first twelve months in Japan 170,000 Yen/month and thereafter 160,000 Yen/month) and a round-trip air ticket.

    SP 25 Exkursion nach Nagano

    Die "Sprache und Praxis in Japan" - Stipendiaten des 25. Jahrgangs unternahmen Anfang Dezember eine 2-tägige Exkursion nach Nagano, um dort verschiedene Betriebe zu besichtigen. Unter Begleitung der Programmbeauftragten für SP-Japan, Frau Takeda, und der derzeitigen DAAD-Praktikantin ging es mit dem Shinkansen in Richtung Japanischen Alpen.

    Weiter...


    Deutsch-japanisch-chinesische Zusammenarbeit verstärkt:
    Gemeinsamer Jura-Kurs der Zentren für Deutschlandstudien in Tokyo und Beijing

    Es war eine Premiere - für alle Beteiligten: Ein dreitägiger Einführungskurs zum deutschen Recht, in Beijing für Studierende aus Japan und aus China veranstaltet. Das Zentrum für Deutschland- und Europastudien an der Tokyo Universität hatte damit eine Anregung von Frau Dr. Nina Lemmens, der Leiterin der DAAD-Abteilung Asien, aufgegriffen und auf Vorschlag von Frau Dr. Jansen die Blockveranstaltung gemeinsam mit dem Zentrum für Deutschlandstudien an der Universität Beijing vorbereitet.
    Am 21. November war es soweit: Die beiden Leiter der Zentren, Prof. Morii (Tokyo) und Prof. Chen (Beijing), konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Japan und China begrüßen. Fünf Studierende der Tokyo Universität waren nach Beijing geflogen und trafen dort auf die zehn chinesischen Kursteilnehmer.
    Geleitet wurde der Kurs vom DAAD-Fachlektor für deutsches Recht an der Universität Tokyo, Prof. Dr. Thomas Henne. Zum Einstieg hatte er an der Juristischen Fakultät der Universität Beijing einen Vortrag über die Geschichte des Bundesverfassungsgerichts gehalten und dabei die Bedeutung dieses Gerichts für die Durchsetzung des Rechtsstaats in Deutschland betont. Die vom Referenten hervorgehobene Juridifizierung der Politik in Deutschland bot Anlass für ausgiebige Diskussionen.

    Von Freitagabend bis Sonntagnachmittag erwartete dann die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses ein dichtes Programm aus allen Rechtsgebieten, aufbauend auf umfangreichen, vorab verschickten "reading assignments". Das aber war eines der wenigen englischen Wörter, auf die zurückgegriffen wurde - die Deutschkenntnisse der Teilnehmer waren erfreulich, und insbesondere auf chinesischer Seite gab es auch schon Vorkenntnisse zum deutschen Recht.
    Die Themen reichten vom Föderalismus bis zur Meinungsfreiheit, von der zivilrechtlichen Willenserklärung bis zum strafrechtlichen Rechtfertigungsgrund - und ein abschließender Moot Court bot noch weitere Gelegenheiten für juristische, deutsch-japanisch-chinesische Diskussionen. Bedeutet mehr Föderalismus mehr Autonomie? Ist der Begriff der "Ehe" naturrechtlich vorgegeben oder verfassungsrechtlich veränderbar? Kann die zivilrechtliche Willenserklärung als universelles Konzept verstanden werden, jenseits von Politik und Geschichte? Rechtsdogmatik, Rechtsgeschichte und Rechtstheorie waren in diesem Kurs eng verzahnt.

    All das war mehr als nur unverbindlich: Die japanischen Studierenden konnten "credits" für ihre Heimatuniversität erwerben, und für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer endete der Kurs mit einer Abschlußprüfung und mit Teilnahmezertifikaten.
    Das aber soll nur ein vorläufiges Ende sein, denn alle Beteiligten werteten die Premiere als gelungen. "Eine prima Vorbereitung für meine kommenden zwei Jurasemester in Deutschland," meinte auch Peng Zhu, die auf chinesischer Seite viele Vorbereitungsarbeiten übernommen hatte. Erste Planungen für eine weitere gemeinsame Veranstaltung der beiden Zentren für Deutschlandstudien in Tokyo und Beijing haben begonnen.


    Möchten Sie im Sommer 2009 in Japan forschen?

    Die Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) bietet jungen deutschen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern durch das "JSPS Summer Program 2009" Gelegenheit, an Universitäten und ausgewählten Forschungsinstituten in Japan zu forschen.
    Das vom 16. Juni - 26. August 2009 laufende Programm ermöglicht Teilnehmern aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich, den USA und Kanada, Einblicke in die Kultur, Sprache und Wissenschaftslandschaft Japans zu erlangen.
    Bewerbungsfrist ist der 15. Januar 2009.
    Ausschreibung: http://www.daad.de/ausland/foerderungsmoeglichkeiten/ausschreibungen/09550.de.htm
    Weitere Infos zum Programmverlauf: http://www.jsps.go.jp/english/e-summer/index.html