ARCHIV OKTOBER / SEPTEMBER 2009
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Kreativität, Kunst und Sinn fürs Detail bei "Butterbrot und Bier"




Am 30.10.09 ludt das DAAD-Büro Tokyo wieder zu seiner traditionellen "Butterbrot und Bier" Party ein. Die diesmalige Veranstaltung stand unter dem Thema "Architektur beim DAAD" und wurde von Alumni aus den Bereichen Architektur und Kunst zu einem hochinteressanten Event gemacht. Das Foyer des Deutschen Kulturzentrums verwandelte sich für zwei Tage zum architektonischen Schauplatz eines dreidimensionalen Penrose - Musters, erdacht und installiert von dem Architektenpaar Felix und Noriko Minkus mit dem Ziel, neue Raumerfahrung zu schaffen. Die Raumsinstallation diente zudem als Präsentationsfläche des "Butterbrot und Bier"-Buffets, was zu kleinen "Food-Island" und zur Darreichung der Brote und Brötchen über schwingene Brotkörbe führte. Dieses Ambiente sorgte für eine besondere Atmosphäre und wurde zum vorherrschenden Gesprächsthema des Abends.

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Symposium Räume neu entdecken




Am darauf folgenden Tag fand dann die Fortsetzung des Programms im Rahmen das Symposium Räume neu entdecken statt.
Herr Marcel Schweiker eröffnete die Veranstaltung mit einem Vortrag zum Thema "Sinneserfahrungen, Wohlbefinden und Kreativität", dem eine intensive Diskussion folgte.
Juliane Köhler präsentierte zusammen mit Frau Susanne Altmann, Kunsthistorikerin und Kuratorin, das Projekt mit dem Namen Epiphyten. Frau Altmann nutzte die Gelegenheit, über zahlreiche andere Projekte aus ihrem Alltag als Kuratorin in Deutschland zu berichten. Ein Detail der Epiphyten wurde an dem Schinzinger-Baum vor dem Deutschen Kulturzentrum angebracht. Es handelte sich um ein Naturzitat aus dem 18. Jahrhundert, geschrieben in Schreibschrift einer 10-jährigen Schüerin: " Es ist die Freiheit der Bäme, nach der wir uns sehnen."
Frau Anke von der Heide und Satoshi Nishio präsentierten ihr gemeinsames Projekt über die Obdachlosen in Japan mit dem Namen Shanty Towns in entwickelten Regionen am Beispiel Tokyos. Das Thema fand große Resonanz und schien in der Fragerunde für die Gäste des Symposiums von besonderem Interesse zu sein. Der Präsentation folgte Frau Katinka Temme, Architektin und seit 2005 als Projektmanagerin bei Kengo Kumo & Associates beschäftigt. Frau Temme machte die Zuhörer mit dem Projekt "The micro-urban-in-between" bekannt und stellte viele erfolgfreiche Projekte der Firma vor, u.a. auch ein aufblasbares Teehaus in Hannover. Anschließend berichtete das junge Architektenbüro Minkus von seinen Projekten und Werken zum Thema "Architektur vs. Leben" . Auch die beiden Designer Ansgar Vollmer und Yoshiko Tajima nahmen die Gelegenheit war, ihr Projekt Visible Information - Tokyo Map bekannt zu machen.
Beide Veranstaltungen waren ein voller Erfolg für Teilnehmer, Organisatoren und Gäste.

Einführung der neu in Japan Angekommenen


Kurz nach Beginn des Wintersemesters an den japanischen Hochschulen begrüßte die DAAD-Außenstelle Tokyo mit einer Einführungsveranstaltung alle neu angekommenen DAAD-Stipendiaten in Japan. Insgesamt 35 Studierende, Künstler und Forscher - darunter auch die ersten drei Stipendiaten im neuen gemeinsamen Stipendienprogramm des DAAD und des NII (National Institute of Informatics - waren aus allen Regionen Japans angereist, um sich von Frau Sabine Yokoyama, der Programmbeauftragten für deutsche Stipendiaten, über die formalen und organisatorischen Aspekte des Auslandsaufenthaltes informieren zu lassen, um Erfahrungsberichte von Stipendiaten vor Ort zu hören und nicht zuletzt, um einander kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Auch DAAD-Außenstellenleiter Dr. Holger Finken ließ es sich nicht nehmen, die StipendiatInnen persönlich willkommen zu heißen.

Mit aktuellem Zahlenmaterial zur Internationalisierung der Hochschulen vermittelte er einen umfassenden Eindruck über die Hochschullandschaften in Deutschland und Japan und führte zudem in die Arbeit des DAAD ein.
Mit 35 Teilnehmern liegt die Zahl der neuen Stipendiaten diesmal erfreulicherweise deutlich über der des Frühjahrsreffens. Zahlreiche Fachrichtungen - angefangen von Architektur, über BWL, Ingenieurwesen, Physik, Mathematik, Japanologie, Jura bis hin zu Design - sind vertreten und stellen unter Beweis, dass Japan für die unterschiedlichsten Interessen als Studien- und Forschungsland attraktiv ist. Ebenso weit gefächert wie die Studienbereiche der StipendiatInnen erwiesen sich auch die Vorhaben der Teilnehmer, repräsentiert durch die Vielzahl der unterschiedlichen
Stipendienprogramme: neben den "klassischen" Jahres- oder Semesteraufenthalten erwartet einige StipendiatenInnen ein kombiniertes Praxis- und Studienjahr oder ein Forschungsaufenthalt an Instituten wie dem NII oder RIKEN; andere werden sich mit ihrer Studienabschlussarbeit oder Promotion befassen.

Manuela Prinz
Praktikantin der DAAD-Außenstelle Tokyo


Deutschland-Seminar an der Nara-Frauenuniversität



Im Rahmen des "Beraternetzes des DAAD" hat am 21. Oktober an der Frauenuniversität Nara eine Informationsveranstaltung rund ums Thema "Studium in Deutschland" stattgefunden. Diese wurde in Zusammenarbeit von Herrn Dr. Stefan Buchenberger, Lektor für Deutsch und deutsche Literatur an der Nara Frauenuniversität, und der DAAD-Außenstelle Tokyo (ASTYO) organisiert. Das Programm war sehr vielfältig: zu Beginn wurden die Studierenden (vorwiegend im ersten und zweiten Studienjahr) von Dr. Buchenberger und Prof. Shunsuke Koyama, Leiter des internationalen Zentrums für Austausch, an der Frauenuniversität begrüßt.
Im Anschluss informierte Herr Dr. Holger Finken, Leiter der ASTYO, über den Studien- und Forschungsstandort Deutschland und betonte Deutschlands Rolle als EU-Mitgliedstaat und wirtschaftlich starke Industrienation. Danach konzentrierte sich Dr. Finken auf die Tätigkeitsfelder der ASTYO. Die Informationen und das zahlreiche Bildmaterial erregten reges Interesse bei den Studierenden, welche der Präsentation mit hoher Aufmerksamkeit folgten. Danach erläuterte Frau Miyuki Oyama, an der ASTYO zuständig für alle Fragen zum Thema Studium im Ausland, die Stipendienprogramme des DAAD in Japan.
Im zweiten Teil der Veranstaltung stellten Studierende der Nara-Frauenuniversität, die bereits in Austauschprogrammen oder Sommersprachkursen Deutschlanderfahrung sammeln konnten, ihre Eindrücke in Form von kurzen Präsentationen vor. Zwei von ihnen sprachen über ihren Aufenthalt an der Universität Trier, einer Partneruniversität der Nara Joshidai. Eine dritte Studentin berichtete von ihrem Studium an der Universität Graz . Zwei weitere Studentinnen schilderten ihre Homestay- und Sprachkurserfahrungen in Halle-Wittenberg; eine weitere tat ihre Erfahrungen kund, welche sie über den Jugendaustausch mit der Bayerischen Deutsch-Japanischen Gesellschaft in Deutschland gesammelt hatte. Im letzten Teil der Veranstaltung referierten bereits aus Deutschland zurückgekehrte Studierende über die Möglichkeiten, die einem nach dem Deutschlandaufenthalt in Japan offen stehen. In der Abschlussdiskussion konnten Fragen vertieft werden.



Ehrengast der Veranstaltung war der stellvertretende Generalkonsul Herr Stefan Biedermann, welcher der gesamten Veranstaltung beiwohnte. Die Delegation wurde im Anschluss zu einem Gespräch mit dem Präsidenten der Frauenuniversität Nara, Prof. Seishi Noguchi, eingeladen. Es wurden Themen bezüglich Austauschmöglichkeiten zwischen der Nara Joshidai und deutschen Universitäten besprochen. Herr Biedermann betonte bei dieser Gelegenheit die positiven Eindrücke, die die Studierenden über ihren Aufenthalt in Deutschland geschildert hatten. Diese bestätigen den guten Ruf des Studienstandortes Deutschland. Weitere Themen des Gespräches waren die Wirtschaftskrise und ihr Einfluss sowohl auf die Anzahl der Studienanfänger, als auch auf die der Austauschstudenten. Prof. Nobuchi merkte an, dass die Bereitschaft junger japanischer Studierdender, für einen längeren Zeitraum ins Ausland zu gehen, von verschiedenen ökonomischen und persönlichen Überlegungen geprägt ist und oftmals leider gänzlich fehlt.
Das Deutschland-Seminar fand seinen Ausklang mit einem Empfang, der mit Ansprachen von Herrn Biedermann, Herrn Dr. Finken und Herrn Dr. Buchenberger eröffnet wurde. Die lockere Atmosphäre bot eine gute Gelegenheit für Professoren und Studierende, sich untereinander auszutauschen.
Während der gesamten Veranstaltung konnten sich Interessierte am Infotisch der ASTYO von DAAD-Mitarbeitern beraten lassen und Informationsmaterialien erhalten.

Presiyana Koleva
Praktikantin der DAAD-Außenstelle Tokyo


Erstes "Stelldichein" der Außenstelle Tokyo im Budoya

Um den neuen Leiter der ASTYO, Dr. Holger Finken, gebührend zu begrüßen, lud Takashi Ijima, Eigentümer und Chefkoch des OAG-Clubrestaurants "Budoya", am 20. Oktober 2009 die gesamte DAAD-Außenstelle zu einem gemeinsamen Abendessen ein. Bei noch sommerlichen Temperaturen wurde im Lichthof des Restaurants ein 4-Gänge-Menü serviert, das keine Wünsche offen ließ. Die ansprechend angerichteten Kompositonen aus deutschen Gerichten mit japanischem Flair überzeugten die Mitarbeiter der AS sowohl optisch als auch geschmacklich und sprachen für die hohe Qualität des Hauses.
Herr Ijima, der u.a. bereits als Koch im Berliner Kempinski-Hotel und im Düsseldorfer Hotel Nikko gearbeitet hat, interpretiert mit fachmännischer Kenntnis und viel Leidenschaft die deutsche Küche immer wieder neu. Sein Spezialgebiet ist die Patisserie.

DAAD-Alumnus nominiert für den Design-Preis Deutschland 2010

Sven Ingmar Thies, Ehemaliger des "Sprache und Praxis in Japan" - Programmes, ist mit seinem Buch Japanese Rooms nun auch für den Design-Preis Deutschland 2010 nominiert worden, nachdem er bereits 2008 eine der höchsten Design-Auszeichnungen, den iF gold selection 2008 Award, für dieses Werk erhalten hatte.
Gegenstand des Buches sind schwarz-weiss Fotografien von Räumen japanischer Studierender. Sie geben auf sehr einfühlsame und intime Weise Aufschluss über die Lebensart von jungen Japanern.
Die Außenstelle Tokio drückt die Daumen!


Erzeugung von schwarzen Löchern im Labor?
Wissenschaftlicher Gesprächskreis mit Prof. Dr. Ivor Fleck

Nach der Sommerpause lud die DAAD-Außenstelle Tokyo zusammen mit der Deutschen Gesellschaft der JSPS-Stipendiaten e.V. am 19. Oktober 2009 erneut zum Wissenschaftlichen Gesprächskreis (WGK) ein. Als Referent konnte Prof. Dr. Ivor Fleck, Professor für experimentelle Teilchenphysik an der Universität Siegen , gewonnen werden, der sich im Rahmen eines Freisemesters zu Forschungsarbeiten derzeit am National Laboratory for High Energy Physics (KEK) in Tsukuba aufhält.



Nach einer kurzen Einführung in die Elementarteilchenphysik stellte Prof. Dr. Fleck den weltweit längsten und energiereichsten Teilchenbeschleuniger LHC (Large Hadron Collider) des CERN (Organisation Europeenne pour la Recherche Nucleaire) bei Genf vor, an dem er im Rahmen verschiedener Experimente selbst aktiv mitarbeitet. Eines der aktuellen Projekte ist dabei das ATLAS-Experiment, an dem 2900 Physiker aus 37 Nationen beteiligt sind - u.a. auch Mitglieder der Universitäten Tokyo und Tsukuba. ATLAS verfolgt das Ziel, durch Analyse der Produkte von Zusammenstößen hochbeschleunigter Protonen neue Erkenntnisse im Bereich superschwerer Teilchen und evtl. zusätzlicher Raumdimensionen zu gewinnen.
Im Vorfeld der Inbetriebnahme des LHC war in der Öffentlichkeit u.a. die Möglichkeit und eventuelle Gefährlichkeit der Bildung von schwarzen Löchern in den Experimenten am LHC diskutiert worden. Schwarze Löcher bilden in natura das Zentrum einer jeden Galaxie und besitzen aufgrund ihrer hohen Masse eine so hohe "Fluchtgeschwindigkeit", dass ihnen nichts - nicht einmal Licht - entkommen kann. Die Erzeugung von schwarzen Löchern im Labor sei, so Prof. Dr. Fleck, mit dem im LHC erzeugbaren Energiepotenzial auf Basis eines dreidimensionalen Raumverständnisses grundsätzlich nicht möglich. Allerdings gebe es Theoretiker, die davon ausgehen, dass der Raum in Wirklichkeit nicht nur die gewohnten drei, sondern bis zu zehn Dimensionen aufweist. Diese Tatsache spiele allerdings nur bei sehr kleinen Entfernungen, frühestens im Mikrometerbereich, eine Rolle. Falls es die weiteren Dimensionen gäbe, gelange die künstliche Erzeugung von schwarzen Löchern schon eher in den Bereich des Möglichen. Was geschähe aber, wenn ein solches schwarzes Loch tatsächlich entstünde? Würde die Erde, würden wir dies unbeschadet überstehen? Würden wir einfach "verschluckt" werden wie Sterne im Weltall von den dort real existierenden schwarzen Löchern?
Diese Angst konnte Herr Prof. Dr. Fleck dem Publikum nehmen: Selbst wenn nämlich schwarze Löcher experimentell erzeugt werden könnten, wären diese so instabil, dass sie bereits in Sekundenbruchteilen selbst wieder "verdampfen" würden.
Nach dieser positiven Schlussbotschaft ging Prof. Dr. Fleck gewandt auf die Fragen seiner Zuhörerschaft ein, die, abseits von den Schwierigkeiten beim Start des LHC im vergangenen Jahr, großes Interesse für die physikalischen Grundlagen des Experiments zeigten. Eine andere aufgeworfene Frage galt der Finanzierung des CERN, für dessen Aufbau und Unterhaltung die beteiligten Länder und Wissenschaftler durch entsprechende Fördergelder aufkommen.
Nach einer anregenden Fragerunde lud Dr. Holger Finken, Leiter der DAAD-Außenstelle, dazu ein, den Abend mit einem kleinen Imbiss in geselligem Beisammensein in den Räumen des DAAD ausklingen zu lassen.

Manuela Prinz
Praktikantin der DAAD-Außenstelle Tokyo


PASCH: Dokkyo - und Waseda - Oberschule werden deutsche Partnerschulen


Im Rahmen der vom Auswärtigen Amt ins Leben gerufenen Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" (kurz: PASCH) konnte das Goethe - Institut Tokyo neben der Technischen Fachoberschule Kisarazu mit der Dokkyo - und der Waseda - Oberschule nun zwei weitere renommierte japanische Partner für die weltweite Initiative gewinnen. Ziel der Partnerschulinitiative ist es, ein nachhaltiges Netzwerk von 1500 Schulen mit verstärkter Deutschlandbindung zu erreichen. Damit wird ein Beitrag zur internationalen Lerngemeinschaft geliefert, der mit potentiellen künftigen Partnern den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland stärken will.
Der DAAD Tokyo nahm die Gelegenheit der Urkundenunterzeichnung an beiden Schulen war, sich als Partner der Initiative zu präsentieren und im Hinblick auf die zukünftigen Studierenden der Dokkyo - und Waseda - Universität für den Studienstandort Deutschland zu werben.
Mit der Dokkyo - und der Waseda - Oberschule reihen sich zwei Partner in das Netzwerk ein, welche bereits auf langwährende Deutschlandbeziehungen zurückblicken.
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Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages an der Dokkyo - Oberschule, 5. September 2009

Vertreter der deutschen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen mit japanischen Partnern

Zeremonie an der Waseda - Oberschule, 25.September 2009

Herr Dr. Holger Finken, Leiter der DAAD-Außenstelle, spricht zum Studienstandort Deutschland

Ankündigung: Informationsveranstaltung zur "Zweisprachigkeit"

Gemeinsam mit dem DAAD, der Deutschen Schule Tokyo Yokohama (DSTY) und dem Goethe Institut (GI) bietet die OAG erstmals eine Informationsveranstaltung zur Zweisprachigkeit an. Zweisprachigkeit im deutsch-japanischen Kontext findet in der wissenschaftlichen Literatur bislang nur äußerst spärliche, in einschlägigen Ratgebern fast gar keine Berücksichtigung. Ziel der Veranstaltung soll es sein, einen ersten Ansatz zu liefern und einen Bewusstseinsprozess zu Chancen und Problemen der zweisprachigen Erziehung in Gang zu sezten.
Wann: Samstag, 17.10.2009, 14 - 17 Uhr
Wo: Saal des Deutschen Kulturinstitutes
Mehr dazu hier.


Sprache und Praxis in Japan (SP)-
Einführungsveranstaltung für den neuen Jahrgang SP26 am 24.09.2009

Mit einer Einführungsveranstaltung begann am 24.09.2009 für 14 junge deutsche HochschulabsolventInnen ihr 18-monatiger Aufenthalt in Japan im Rahmen des DAAD-Stipendienprogrammes "Sprache und Praxis in Japan". Im Saal des deutschen Kulturzentrums in Tokyo hieß DAAD-Außenstellenleiter Dr. Holger Finken die Neuankömmlinge willkommen, die auch in diesem Jahr wieder eine Vielfalt an Fachrichtungen repräsentieren. Zu ihnen zählen vier Graduierte aus dem Bereich der Medien- und Kommunikationswissenschaften, drei Ingenieure, je zwei AbsolventInnen der Rechtswissenschaft und der Mathematik sowie je eine Absolventin / ein Absolvent der Innenarchitektur, der Informatik und der Physik.
Im Anschluss an die Begrüßung informierte Ayako Takeda, SP-Programmbeauftragte des DAAD, ausführlich über die unmittelbar bevorstehende Phase des Sprachkurses an der Naganuma Schule, die Praktikumssuche sowie über allgemeine Aspekte des für die StipendiatInnen "neuen" Lebens in Japan. Anschließend wies Dr. des. Katrin Dohlus, Lektorin zbV an der Außenstelle, auf aktuelle Veranstaltungen und das für die StipendiatInnen organisierte, wissenschaftlich und kulturell orientierte Rahmenprogramm hin.
Nach einem klassisch japanischem O-Bentou galt es für die StipendiatInnen, sich und ihr bisheriges Studien- und Forschungsgebiet anhand von selbst gestalteten Postern zu präsentieren, nicht zuletzt, um sich dabei gegenseitig besser kennen zu lernen. Die verbleibenden Nachmittagsstunden waren dem Erfahrungsaustausch mit StipendiatInnen des Jahrgangs 25 gewidmet, die den Neuankömmlingen unmittelbar aus ihrem Arbeitsleben berichten konnten.
Nach dem Informationsaustausch begann um 19 Uhr im Hotel "Monterey Akasaka" der festliche Teil des Tages. Neben SP-Ehemaligen, Vertretern der Sprachschule und der Praktikumsfirmen des SP25-Jahrganges, durfte Dr. Holger Finken Harald Gehrig, Kulturabteilungsleiter der Deutschen Botschaft und selbst Teilnehmer am ersten Jahrgang des SP-Programms, Prof. Dr. Peter Baron, ein Mitglied der SP-Auswahlkommission, sowie Markus Dresen, Vertreter des SP-Alumni-Vereins, unter den Festgästen willkommen heißen. Auch diese richteten ihre Grußworte an die neuen StipendiatInnen und kamen dabei u.a. auf die Tradition und Bewährtheit des SP-Programms sowie auf die große Chance, die sich dem 26. Jahrgang durch die Spezialisierung auf Japan eröffnet, zu sprechen. Sie hielten die StipendiatInnen aber auch dazu an, neben Sprachstudium und Praktikum, ihren Blick auszuweiten auf das gesamte Land Japan, auf seine Schönheit und seine einmalige Kultur.
Mit einem reichhaltigen Buffet und anregenden Gesprächen klang gegen 21 Uhr ein für die StipendiatInnen ereignisreicher Tag, voll an wertvollen Informationen und interessanten Begegnungen, aus.


Die Runde der neuen SP-StipendiatInnen

Posterpräsentation zum eigenen Fachgebiet

Reger Erfahrungsaustausch mit SP25-StipendiatInnen in Gruppen

Feierlicher Ausklang, Begrüßung der Gäste durch Dr. Holger Finken (r.), daneben Harald Gehrig und Prof. Dr. Peter Baron (l.)

Manuela Prinz
Praktikantin der DAAD-Außenstelle Tokyo


Vorankündigung

Das diesjährige DAAD-Herbsttreffen aller deutschen Studenten "Butterbrot und Bier" wird am 30. Oktober 2009 stattfinden.
Im Anschluss daran veranstalten am 31. Oktober deutsche ehemalige DAAD-Stipendiaten sowie junge Architekten, Städteplaner und Designer ein Symposium in deutscher Sprache zum Thema "Räume neu entdecken".
Nähere Einzelheiten hierzu: http://raumneuentdecken.demedic.com


Erste Stipendiaten des Programms "Forschung an internationalen Wissenschafts- und Technologiezentren" (FIT) eingetroffen

In der vergangenen Woche sind die ersten Stipendiaten des Programms "Forschung an internationalen Wissenschafts- und Technologiezentren (FIT) - Postdoc-Stipendien für Forschungsaufenthalte am National Institute of Informatics in Tokyo" in Japan eingetroffen. Es handelt sich dabei um ein neues Stipendienprogramm des DAAD, das jungen promovierten deutschen NachwuchswissenschaftlerInnen aus dem Bereich der Informatik Forschungsaufenthalte am National Institute of Informatics (NII) in Tokyo ermöglicht. Das NII gehört zu den führenden Kompetenzzentren der Informatik auf den Gebieten Software und Netzwerkarchitektur in Asien.
Im Rahmen dieses Programms stehen jährlich bis zu zehn Stipendien zur Verfügung. Infolge der erstmaligen Ausschreibung zu Beginn dieses Jahres konnten bereits vier deutsche Nachwuchswissenschaftler ausgewählt werden, von denen die ersten beiden - ein Informatiker der Universität Freiburg und einer der Universität Passau - ihre einjährige Forschungstätigkeit am NII nun aufgenommen haben.
Weitere Informationen (z.B. Research Profiles am NII) finden Sie unter:
http://www.nii.ac.jp/introduce/point.shtml